Meine Geschichte, wie ich zu meinen "Eltern" kam!

Das bin ich!

 

Da war ich gerade in meinem neuen Zuhause angekommen.

 

Hier war ich schon drei Monate alt!

 

 

 

Ich heiße Anatol vom Verler See, bin ein Stockhaarbernhardiner und am 04.02.2010 im schönen Verl geboren. Aus meinem Wurf gehen noch weitere 13 kleine Bernis hervor. Meine Mama ist Moreen vom Verler See und mein Papa ist Daalook du Val du Morakopf. Er kommt aus dem schönen Elsass. Mama und ich hingegen, wir sind im schönen NRW groß geworden.

 

Mein Züchter, Erwin Brummel in Verl, hat schon ganz viele meiner Rasse an nette Familien abgegeben. Er züchtet nämlich schon seit 46 Jahren beim VdH, sodaß mit meinem Wurf zum dritten Mal das ABC begonnen wurde.

 

 

 

Meine neuen "Eltern", bei denen ich mich seit dem 02.04.2010 in der Wohnung breit mache, haben lange nach mir gesucht. Frauchen mußte erst zu einem Hund überredet werden, doch als es dann soweit war, sagte sie meinem Herrchen, daß sie aber nur einen Berhardiner haben will, oder gar keinen. Da mein Herrchen, im Gegensatz zu meinem Frauchen, noch nie einen Hund hatte war ihm die Rasse doch dann ziemlich egal, Hauptsache er bekam einen Hund - mich!

 

Die Beiden haben sich dann im St. Bernhardsclub schlau gemacht, wo es derzeit ganz kleine Bernhardiner gibt und stießen so auf mich und meine Geschwister. Leider waren sie schon ziemlich spät dran und konnten nicht mehr zwischen uns allen wählen-Glück für mich! Aber als wir uns dann das erste mal, am Tag meiner Abholung, gesehen haben, habe ich mich gleich auf Herrchens Fuß gelegt, und da war es um "meine Eltern" geschehen.

Sie hatten sich in mich verguckt und ich durfte mit ihnen nach Saarbrücken fahren. Oh Mann, war das eine lange Autofahrt-vier Stunden. Während dieser Zeit saß Frauchen bei mir auf der Rückbank und hat mich gaaanz viel gekrault, sodaß ich sehr gut schlafen konnte und wenn sie aufgehört hat, habe ich sie gleich drauf hingestupst, sie soll doch weiter machen.

Untendrunter habe ich euch noch ein ganz aktuelles Foto von mir eingestellt. Das bin ich heute, mit knapp einem halben Jahr!



Ich bin fast 70cm hoch und wiege knapp 40kg.

 

Wie ihr sehen könnt, gehts mir hier prächtig. Ich mußte zwar schon einiges über mich ergehen lassen, so z. B. die ganzen Impfungen und Untersuchungen beim Tierarzt, aber geschadet hats mir nicht.

 

Seit gut zwei Wochen bin ich fast ganz stubenrein. Ab und an geht mal noch etwas in den Flur, aber nicht mehr so häufig wie früher. Nachts muß ich auch noch raus. Wenn es gut läuft, dürfen meine "Eltern" bis kurz vor vier schlafen, aber dann melde ich mich auch schon mit lautem Gähnen, sodaß sie mich auch hören, wenn sie tief und fest schlafen.

Der Vollmond macht mir jeden Monat schwer zu schaffen, da bin ich immer so aufgedreht-ein Mondsüchtiger halt.

 

Bald ziehen Herrchen, Frauchen und ich in ein Häuschen auf dem Land. Dann habe ich auch einen kleinen Garten für mich allein, in dem ich mich tagsüber drin bewegen kann, wenn die Beiden mal keine Zeit haben, mit mir in den nahegelegenen Wald zu gehen. Dort waren wir schon mal schauen, als ich gerade mal zehn Wochen alt war.

So sah ich damals aus und Herrchen mußte mich gleich fotographieren. Igitt, da hatte ich noch mein Geschirr an, was ich ja gar nicht mochte. Seit einiger Zeit darf ich dann auch Halsbänder tragen. Damit kann ich mich viel besser bewegen.

 

Am vergangenen Sonntag waren meine "Eltern" und ich auf einen Sonntagsausflug. Dieser führte uns an die Cloef, nach Saarbrug und auf dem Heimweg machten wir in Mettlach halt.

An der Cloef da kann man so schön im Wald rum schnuppern, da gefällts mir immer gut. In Saarburg ist es dann meist so, daß Herrchen und Frauchen sich ein Eis gönnen und ich bekomme immer die Spitze von der Eistüte---hmmmm lecker! Nach so einem großen Spaziergang bin ich dann immer sooo müde, daß ich in Mettlach keine Lust mehr hatte, um aus dem Auto auszusteigen. So blieb ich schön liegen, die Fenster offen, damit ich frische Luft bekomme, und habe geschlafen. Meine "Eltern" haben zu Abend gegessen und dann sind wir nach Hause gefahren.

Das war an der Cloef zum Beginn unserer Tour, aber irgendwie wollte ich nicht aus dem Auto springen, sodaß Herrchen und Frauchen mich gemeinsam raushiefen mußten.

 

Aua tat das weh!

Gestern auf den Samstagabend mußten mein Herrchen und mein Frauchen mit mir zum Tierarzt fahren, weil ich mich wohl gestern beim Spazieren gehen irgendwie am linken Hinterbein verletzt hatte. Erst hat man nichts gemerkt, doch dann konnte ich mein Bein gar nicht mehr belasten.

Dort bekam ich zwei Spritzen, und um zu wissen, wieviel Medizin ich bekommen muß, haben sie mich gewogen und mit "Schrecken" festgestellt, daß ich nun schon 45kg schwer bin. Der Notarzt war sehr nett und hat mir auch noch Tabletten für die nächsten Tage mitgegeben, damit das wieder besser wird.


So, es gibt wieder Neuigkeiten von meiner Seite!

 

Mein Fuß ist wieder ok, nachdem ich die ganzen Tabletten vom Doc genommen hatte. Ich bin wieder topfit!

 

Endlich ist es soweit!

 

Der Umzug in das Haus meiner "Eltern" steht in zwei Wochen an. Es wird aber auch langsam Zeit. Dort habe ich nämlich einen Garten, in dem ich dann ausgelassen toben kann. Hier in der Stadtwohnung wirds mir langsam zu öde und langweilig.

Jetzt sind meine "Eltern" auf der Suche nach einer Hundepension, wo ich eine Nach bleiben kann, bis der Umzugsstreß vorbei ist. Denn dabei würde es mir nicht gut gehen, weil ich immer in irgendeinem Zimmer eingesperrt sein müßte und das keiner von uns will.


Mit viel Glück haben wir da ganz nette Leute direkt in der Nähe vom Haus gefunden, die mich eine Nacht zu sich nehmen. Aber erst muß ich sie kennenlernen und schauen, ob ich sie riechen kann und dann haben die auch noch eine kleine Hündin, und wenn die mich nicht mag, kann ich dort nicht hin. Die Kleine ist wohl der Chef dort im Haus.

Und wenn wir dann den Umzug erfolgreich hinter uns gebracht haben und wieder alles an seinem Platz ist, wie meine "Eltern" das haben wollen, fahren wir im Oktober in Urlaub.

Im Allgäu werden wir uns für eine Woche in einer FeWo auf einem Bauernhof niederlassen und dort die Gegend unsicher machen. Ich hoffe dort werde ich einen Spielkameraden haben.

So mach ich es mir immer bei "Mama" vorm Bett gemütlich, wenn wir abends schlafen gehen.

 

 

 

 

 


 



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